Archiv der Kategorie: KLD-News

Exkursion mit Leila Baldwin

INFOBLATT

SOMMERTREFF – KENNENLERNTREFF

GEYMÜLLERSCHLÖSSEL mit Park – Pötzleinsdorfer Park – Einkehr beim Heurigen PÖTZI

Vor Jahren habe ich diese Einladung schon mal ausgeschrieben. Aufgrund des damaligen hohen Interesses habe ich kurz darauf diese Kombination wiederholt. Nun bin ich mir sicher, dass es viele neue Interessierte für diese kombinierten Kultur- und Naturexkursiongibt.

Samstag, 07. August 2021

Treffpunkt: Zwischen 14:45 und 15.00, PÖTZLEINSDORFERSTRAßE 102, 1180 Wien.

Anfahrt: Straßenbahn 41 bis Endstation und dann zu Fuß 1 Busstation hochgehen.

Kurze Beschreibung: Das GEYMÜLLERSCHLÖSSEL ist eine Außenstelle des Museums für Angewandte Kunst in Wien-Währing (18. Bezirk), kurz MAK genannt. Es befindet sich im STADTTEIL PÖTZLEINSDORF. An und für sich befindet sich hier eine konstante                          Biedermeier-Dauerausstellung, wo dazwischen immer wieder andere neuzeitliche Künstlerinnen und Künstler Platz finden. Derzeit werden Skulpturen von Erwin Wurm ausgestellt. Meine Devise: Wer´s nicht sehen möchte, muss ja nicht hinschauen.“                           

Eintritt: Für die Besichtigung des Schlössels ist ein Eintrittspreis zu bezahlen, da dieser für allerhand Karten oft massiv reduziert werden kann, lasse ich diesen Teil jedem offen.                                        Wer nicht hinein will, kann es sich ja dort im Park oder im Pötzleinsdorfer Park gemütlich machen.     PS.: Falls es spontan zu regnen anfangen sollte, flüchten wir in den Vorraum des Museums.                                ……………………………………………………………………………………………………………………………………………….Die Qual der Wahl: Geymüllerschlössel und/oder Pötzleinsdorfer Park.

Alternativ für Naturliebhaber:

Es gibt die Möglichkeit den Pötzleinsdorfer Schlosspark, auch Biosphärenpark genannt, mit seinen etlichen Naturdenkmälern und historischen Denkmälern zu besuchen. Es gibt auch 2 Biotope. Soweit mir bekannt ist, gibt es im Park auch einen Riesenmammutbaum, der allerdings eine Anomalie aufweist. Ansonsten gibt es in diesem Park viele weitere alte Bäume.

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EINKEHR BEIM HEURIGEN PÖTZI auf der Pötzleinsdorfer Straße Nr. 97. Auch hier gibt es eine Sehenswürdigkeit und zwar eine 300jährige Rubinie.

Ich werde ab 16:30 Plätze reservieren. Offenes Ende.

Wichtig: Ich benötige für den Heurigen unbedingt eine Anmeldung bis spätestens 02. August 2021. Auch, wenn ihr aufgrund des Streifzuges durch die Parke erst später zum Heurigen kommen könnt.

Anmeldung: Leila-Alice BALDWIN, leila.baldwin@chello.at.                                                         Kommunikation: 0699 115 3333 7 oder 0699 17667 007

Beste Grüße                                                                                                                                            Leila-Alice (B A L D W I N)

Erfreuliche Neuigkeit für den 16. Juni 2021

Unser Klubraum im Café Westend ist wieder benutzbar, und wir ergreifen die Gelegenheit, um am kommenden Mittwoch, also am 16.06.2021 um 19.00, zu einem ersten informellen Treffen mit Klubkollegen sowie alten Bekannten und Freunden einzuladen!

An diesem Abend wird es ausnahmsweise keinen Vortrag geben, jedoch werden wir hoffentlich ausloten können, ob es genügend Interessenten und genügend Vortragende gibt, die an einer Wiederaufnahme unserer üblichen Vortragsabende auch während der Sommermonate Gefallen hätten. Ganz sicher ist jedenfalls, dass es ab Herbst wieder unsere wöchentlichen Vortragsabende geben wird, denn wie schon Wilhelm Busch, den ich hier wieder zitieren darf, schon sagte:

„Und so lautet der Beschluss, dass der Mensch was lernen muss“

Wir schwelgen also schon in Vorfreude auf eine neue spannende Zeit, insbesondere auf die Feier des 50-Jährigen (!) Jubiläums des Klubs Logischer Denker, des am längsten bestehenden und durchgehend aktiven Gesellschaftsklubs Wiens, und natürlich auf das Treffen kommender Woche!

 

Botschafter Ettmayer und die Superliga

Botschafter Dr. Wendelin Ettmayer, ein immer wieder gerne bei uns gesehener Gast und Vortragender, hat uns, ausgehend von dem Versuch einiger Großklubs, eine Fußball-Superliga zu etablieren, seine “europäischen Überlegungen” zukommen lassen. Der Vorstand dankt Herrn Dr. Ettmayer und stellt den Artikel hiermit allen KLD Interessenten zur Verfügung. Logische Fragen oder Kommentare an den Autor können an den KLD (kld@logische-denker.at) gesendet werden und werden an den Autor weitergeleitet.

Wendelin Ettmayer (*)

DIE SUPER-LIGA und die GRENZEN der VEREINIGTEN STAATEN von EUROPA

Mitte April 2021 verkündeten einige Topclubs, dass sie, unabhängig von den nationalen Wettbewerben, eine europäische Fußball- Super-Liga gründen wollen. Das Projekt sollte privatwirtschaftlich organisiert, also auf Gewinn ausgerichtet sein. Die amerikanische Bank JP Morgan Chase kündigte an, die Super- Liga mit € 3,5 Milliarden zu finanzieren. Als Vorbild dienten jene amerikanischen Ligen, die in den USA im Rahmen der National Football Ligue (NFL); der National Basketball Ligue (NBL); sowie der National Hockey Ligue (NHL) ihre Spiele austragen. Tatsächlich sind diese Ligen in den USA sehr populär, wobei man aber eines bedenken muss: in Amerika finden diese Wettbewerbe, wie es schon der Name der Ligen ausdrückt, im nationalen Rahmen (plus Kanada) statt. Für die europäische Super- Liga war hingegen ein übernationaler Rahmen vorgesehen. Viele befürchteten dadurch sogar die Zerschlagung, zumindest eine entsprechende Schwächung der nationalen Ligen.

Entsprechend stark war auch die Kritik. So erklärte etwa Leo Windtner, Präsident des ÖFB, die für die vorgesehene Liga vorgelegten Pläne „sind ein bedrohlicher Auswuchs des Turbo- Kapitalismus und stehen im krassen Gegensatz zu den Werten des Sports“. Entsprechend ablehnend äußerten sich auch Vertreter der UEFA und des Deutschen Fußball- Bundes.

Hier sollen nur zwei Fragen erörtert werden: Warum begeistert die Champions-Ligue die Leute, während die Super- Liga massiv abgelehnt wird? UND: Welche Rückschlüsse kann man daraus auf den Prozess der europäischen Einigung ziehen?

Meine These: die Champions-Ligue begeistert, weil die besten Vereine eines Landes die Möglichkeit erhalten, sich auf europäischer Ebene zu präsentieren. Die europäische Ebene stellt also für Vereine und Fans einen Mehrwert dar. Die Champions-Ligue ist damit ein Modell, das nationale Leistungen mit einem über- nationalen Wettbewerb verbindet. Es entsteht ein zusätzlicher Anreiz, das inspiriert. Im Gegensatz dazu missachtet die Super- Liga gewachsene nationale Strukturen; agiert so, als hätte „Europa“ im Fußball die regionalen und nationalen Traditionen bereits ersetzt.

Welche Rückschlüsse lassen sich daraus auf den Prozess der europäischen Einigung ziehen: die Menschen wollen „mehr Europa“ dort, wo das ein „Mehr an Lebensqualität“ bedeutet; wollen aber nicht, dass „Brüssel“ den Nationalstaat einfach ersetzt. Denn tatsächlich hat der Nationalstaat seinen Bürgern viel gebracht: Innere Sicherheit und soziale Sicherheit; Bildung und Ausbildung; Unterstützung in den verschiedensten Lebensbereichen. In einem Bereich hat der Nationalstaat in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Europa total versagt: bei der Sicherung des Friedens. Die beiden Weltkriege haben Europa zerstört.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hat dann zunächst der Europarat wesentliche Schritte hin zu einer Einigung des Kontinents unternommen: in der Außenpolitik wurden Machtpolitik und Konfrontation durch gemeinsame Werte und Kooperation ersetzt. Verstärkt durch die Europäische Union wurden dann gemeinsame Standards im Bereich der Menschenrechte, der Umwelt und der Wirtschaft mit dem Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen der Bürger zu verbessern. Auch die gegenwärtige Pandemie sollte zeigen, dass neue Herausforderungen gemeinsam besser bewältigt werden können, als wenn jedes Land nur auf sich gestellt ist.

Wie im Sport akzeptieren die Bürger auch in anderen Lebensbereichen ein „Europa“, das einen Mehrwert an Lebensqualität bietet. Sie lehnen aber Maßnahmen ab, die nur darauf ausgerichtet sind, „eine immer engere Union“ zu schaffen, letztlich aber nur mehr Bürokratie bedeuten. Wie im Sport, wollen die Bürger auch im gesellschaftspolitischen Bereich, dass die Europäische Union die nationale Politik in vernünftiger Weise ergänzt und koordiniert, nicht aber, dass eine „europäische Kommission“ in Brüssel den Platz der nationalen und regionalen Regierungen einnimmt. Die Vereinigten Staaten von Europa müssen warten, solange es kein europäisches Volk gibt.

(*) Dr. Wendelin Ettmayer; ehemaliger Abgeordneter zum Nationalrat; Botschafter; Autor; www.wendelinettmayer.at

             

Erstaunliche Fügung

Es gibt tatsächlich seit Jahrhunderten die Hl. Corona, die für Hilfe im Falle von Seuchen angerufen werden kann. In Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie ein erstaunlicher Zusammenschluss, über den sich sprechen ließe. Dem noch nicht genug, eröffnet sich darüber hinaus noch eine weitere Überraschung: die Hl. Corona ist – abgesehen von Seuchen – auch noch für Geldangelegenheiten zuständig. Stupor Mundi !